Spiritualität ≠ Esoterik

Mein Lieblingspferdezitat aus dem Kurs am Wochenende: „Wenn wir verstehen, dass alles miteinander verbunden ist, hören wir auf, uns selbst zu zerstören.“

Derzeit laufen die vier einzelnen Termine des „Pferdeflüsterer Spiritkurses“. Spirit, weil in diesem Kursmodul die spirituellen Inhalte vermittelt werden, die zwar nicht unbedingt nötig wären, um mit Tieren zu sprechen. Die aber eine weichere, vertrauensvollere, bewusstere Art der Tierkommunikation ermöglichen. Ich nenne den Kurs auch gern „Wellness-Kurs“, weil in diesem Modul alle Übungen ausschließlich der Ausweitung des geistigen Bewusstseins dienen und keine der Kompetenz.

Mit Pferden zu sprechen, im Geiste antworten zu empfangen, egal über welche Distanz. Das klingt schon ziemlich esoterisch. Ist es aber nicht. Esoterik beschreibt Wissen, welches nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist (laut Wikipedia). Esoterik ist also etwas für Menschen, die sich von anderen abheben und meinen, besser oder mehr zu wissen. Das erklärt auch die teilweise völlig abgehobenen, urteilenden Erleuchteten, die sich gern als superior verkaufen.

Diese Beschreibung passt überhaupt gar nicht zu meiner Arbeit oder zu dem, was die Pferde mir sagen. Im Gegenteil: Jeder sollte es wissen, ich arbeite unermüdlich daran, dieses Wissen der Pferde und wie man mit ihnen spricht, in die Welt zu bringen. Jedes Jahr kann wirklich jeder zu mir kommen und lernen, diese Arbeit professionell zu betreiben. Es braucht keine Gabe, keine Erleuchtung, keine Ernennung. Esoterik kann mir gestohlen bleiben.

Als ich am Wochenende für meine Schüler eine schamanische Reise anleite und einfach mitmache, erscheint mir mein Pferd Milan. Er ist sonst nie bei so etwas dabei. Ich finde mich auf ihm sitzend, wie er in absolutem Highspeed mit mir über eine Ebene donnert. Ich juchze. Neben uns rennen Krafttiere von mir, eines habe ich ewig nicht gesehen. Erst, als wir innerlich dort ankommen, wo ich an dem Tag hin sollte, offenbart sich, wieso dieses Krafttier heute dabei war. Es geht um eine Lektion, die ich seit Jahren nur schwer annehmen kann. Als ich Milan am Ende der Reise frage, wieso er dieses Mal dabei ist, schaut er mich direkt an und sagt, völlig trocken: „Du bist zu langsam. Ich bin hier der Schnellste von allen! Du brauchst jetzt mal mein Tempo!“. Er hat so Recht.

Am Ende des Kurses erwähnt eine Teilnehmerin, dass sie deshalb bei mir gelandet sei. Weil es bei mir keine Esoterik gibt. Sie war sehr skeptisch und hatte etwas Angst vor dem Spiritkurs Modul, war am Ende aber begeistert. Ich bin froh, dass ich es schaffe, Spiritualität und das Wissen, dass alles miteinander verbunden ist, weitergeben darf. Alles, was ich darüber weiß und kann, wurde mir von den Tieren geschenkt. Ich habe kein Buch darüber gelesen und halte mich an keine Lehren. Die Tiere sind meine Lehrer.

Spiritualität ist die Geistigkeit, das innere Leben, das geistige Wesen. Das, was man nicht sehen kann, sondern was man spürt. Was man vor dem inneren Auge sieht, wenn man das Urteil über was Realität sein darf und was nicht, weg lässt. Diese spirituelle Komponente ist in Pferdegesprächen nicht gerade selten. Viele Pferde sprechen von Licht, Energien, Frequenzen. Manche sogar von Geistern, Naturwesen, Universen. Viele wissen, dass mit dem körperlichen Tod nicht alles einfach vorbei ist und viele Pferde sind froh und dankbar, wenn wir das Brett vor dem Kopf abschrauben und endlich zuhören. Ganz ohne Filter, so dass wir nicht nur hören, was wir wollen. Sondern auch die Informationen erhalten, die uns fremd oder neu sind.

Das Prinzip „Hoffnung“

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Das Symptom muss weg

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